Nachlese Urheberrechtsquiz und HTML5/CSS3-Workshop

Gleich zwei Veranstaltungen hatten wir in den letzten zwei Wochen: Am 20.02. trafen sich die Webgrrls-NRW zum Urheberrechtsquiz mit Astrid Christofori in Köln, und am 02.03. fand in Düsseldorf der Tagesworkshop mit Renate Hermanns zum Thema HTML5 und CSS3 statt.

Urheberrechtsquiz

So einfach der Aufbau, so komplex doch die Erkenntnis: “Darf ich oder darf ich nicht?” lautet die Standardfrage beim Quiz von Rechtsanwältin Astrid Christofori. Doch reicht es nicht, einfach nur die grüne oder rote Karteikarte hoch zu halten, mit der uns unsere Quizmasterin ausgestattet hat. Nein, Frau Christofori will mehr. Zumindest einmal eine Erklärung, warum wir der Meinung sind, dieses oder jenes im Internet tun oder eben nicht tun zu dürfen. Sagen wir: Im Karneval mit einer Kamera durch die Straßen zu laufen und Narren zu fotografieren. Darf ich die Bilder hinterher auf einer meiner Platformen veröffentlichen?

Natürlich gibt es darauf keine simple Antwort. Wir haben es hier mit der Juristerei zu tun, die pflegt zu antwortet: “Das kommt darauf an…” Und schon entsteht die heißeste Diskussion. Und spätestens, wenn die ersten Köpfe verzweifelt auf den Tisch fallen, stellen wir fest, dass wir trotz bester Absichten nicht die geringste Ahnung haben, was wir dürfen. Und was nicht.

HTML5/CSS3-Workshop

Zehn Tage später trafen sich in Düsseldorf die Webgrrls, die sich nun endlich auch der Fragestellungen des HTML5 stellen wollen. Ob nun Webdesignerin oder Grafikerin, Online-Redakteurin oder Projektkonzepterin – HTML ist die Sprache, die uns alle bewegt. Nur haben wir eben noch nicht deren neuesten Dialekt verinnerlicht. Gewohnt, sich auch ohne “5” ständig mit dem Problem herumschlagen zu müssen, dass ältere Browser (allen voran der längst totgesagte und trotzdem noch immer genutzte Internet Explorer 6) auch schon selbst mittlerweile veraltete Anweisungen nicht darstellen können, wunderten uns die Standard-Fußnoten des Tages nicht wirklich: “Internet Explorer kann aber das erst ab Version 9″ oder “Firefox braucht ein anderes Dateiformat” oder “Das kann noch nicht mal Chrome”.

Abhalten wird uns das trotzdem nicht, zukünftig “<header>” oder “<aside>” zu nutzen statt “<div id=”header/aside”>” (vielleicht gönnen wir dem “<header>” aber auch noch eine “id=header”). Wir werden text-shadows mit bereits bekannter Kurzschreibweise formatieren. Und wahrscheinlich werden wir es sogar schaffen, unsere Websites je nach Möglichkeiten des darstellenden Gerätes anzeigen zu lassen.

Am Ende des Tages rauchten uns die Köpfe. Aber wir waren auch dankbar. Nämlich der Renate Hermanns, die mit uns gut und gerne noch hätte drei Stunden länger ihr umfangreiches Wissen teilen mögen.

von Britta | So., 03.03.2013 um 18:36 Uhr | Kategorie: Allgemein, Nachlese.
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